Dies ist eine Vorschau unserer Tagesreisen nach Altötting am Mittwoch, 22. April 2026 und am Donnerstag 23. April 2026. An beiden Tagen verzeichnen wir jeweils 54 Anmeldungen. Es gibt zusätzlich eine Warteliste. Die Fahrt wird von Steyr über Sattledt – Wels – ASFINAG Raststätte Murau Ost – Braunau – Altötting geführt. Christa Mitterhauser wird als Reisebegleiterin fungieren.
Der Kapellplatz in Altötting ist von Kirchen umgeben. Dort steht unübersehbar die Gnadenkapelle, welche ein im Kern agilolfingischer (Herzöge von Bayern) Zentralbau aus dem 8. bis 10. Jahrhundert ist, der im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erweitert wurde. Die Kapelle gilt als bayerisches Nationalheiligtum und ist eines der wichtigsten und meistbesuchten Wallfahrtsziele in Deutschland und Europa. Im Innern der Kapelle werden die Herzen bayerischer Herrscher verwahrt.
In der „Stiftspfarrkirche mit Kreuzgang von 1511“ ist beim Eingang oberhalb einer Uhr „der Tod von Eding“ bemerkenswert. Die mechanische 50 cm hohe Skelettfigur aus versilbertem Holz stammt aus dem 17. Jahrhundert. Urkundlich erstmals erwähnt wird der Tod von Eding 1675. Er dürfte aber wohl auf die Pestzeit von 1634 zurückgehen. Es handelt sich um eine Darstellung des Todes als Sensenmann, der im Takt der Uhr mäht. Die Figur schwingt mit jedem Sekundenschlag die Sense. Die Legende besagt, dass bei jedem Schwung seiner Sense irgendwo ein Mensch sterben soll.
Mittags werden wir in den Altöttinger-Hof einkehren. Die hauseigene Metzgerei wird vom Besitzer Hubert Simmet persönlich geführt. Hier gibt es bayerische Schmankerl.



